Teneriffa – Urlaub auf der Perle der Kanaren

„Wer reist, der erlebt die Welt und sich selber.“

Teneriffa ist die größte der sieben Kanarischen Inseln. Ein Urlaub auf Teneriffa ist deshalb so schön, weil er Abwechslung bietet. Sie genießen das milde und ausgeglichene Klima der Kanarischen Inseln. Die Bade- und Surfstrände aus schwarzem Vulkansand oder gelbem Saharasand verteilen sich rund um die gesamte Küste. Das Anaga-Gebirge und das Teno-Gebige sind ideale Wandergebiete. Und als Krönung wacht der Vulkan Teide mit seinen unglaublich fremdartigen Landschaften über die Insel. Der Das leckere Kanarische Essen, dazu Rotweine aus den Weinkellern der Insel machen den Genuss perfekt.

Teneriffa-Panorama

Lage und Klima
Wie geht´s nach Teneriffa?
Teneriffa-Quiz: Nordküste vs. Südküste
Teneriffas Städte
Wandertipps für Teneriffa
Der Teide – Die Krone der Insel
Leckeres Essen und Vino Tinto
Die kleine Tierwelt
Spanisch für Teneriffa-Touristen
Videos über die Perle der Kanaren
Vom Reiseführer bis zum Krimi – Teneriffa-Literatur

Ihr Teneriffa-Urlaubswetter

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Jun 20, 2018 - Mi
Puerto de la Cruz, ES
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Teneriffa: Lage und Klima

Flugzeug oder Schiff? Wie geht´s nach Teneriffa?

Wo ist Teneriffa schöner? Nordküste oder Südküste

Die größte der Kanarischen Inseln, Teneriffa, verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, zu dem unter anderem eine Nord-Autobahn von Santa Cruz bis Puerto de la Cruz und die Süd-Autobahn von der Hauptstadt bis hinunter zum Flughafen Reina Sofia gehört. Man kann die Inseln mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug umrunden und über die zentrale Straße vom äußersten Nordosten, dem Anaga-Gebirge, bis zum Pico del Teide das Zentralland erkunden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Wege nicht gerade wegen Steinschlag oder Schnee gesperrt sind, was in den höher liegenden Gebieten des Öfteren vorkommt.

Wer eine solche Inseltour unternimmt, wird auch sehr eindrucksvoll die Unterschiede zwischen Nord- und Südküste von Teneriffa kennenlernen. Damit Sie schon einmal etwas vorbereitet sind, folgen hier die wichtigsten Tipps und Hinweise.

Der Süden & Südwesten: Sonne, Sand und mehr

Von EI Medano beim internationalen Flughafen Reina Sofia im Süden Teneriffas führt die Straße 121 hinauf bis nach Tamaimo. Denkt man sich diese Linie weiter bis nach Garachico, vielleicht noch Icod de los Vinos dazu, so hat man den Süden und Westen der Insel zusammengefasst. Im äußersten Süden dominieren flache Strände und malerische Badebuchten das Bild.

Ausgangspunkt für eine eindrucksvolle Tour durch den Süden Teneriffas könnte z. B.  Los Cristianos sein, vor Jahren noch eine verschlafene Fischersiedlung, heute ein aufstrebender Touristenort 74 km von Santa Cruz de Tenerife entfernt, und von dort über die Südautobahn auch mit dem Express-Bus zu erreichen. Das Meer an der geschützten Hafen- bucht von Los Cristianos ist warm, ebenso die Luft. Die Stadt zählt auf Teneriffa die meisten Sonnentage im Jahr. Und das wissen auch die vielen Urlauber, die im Schutz zweier Dämme gefahrlos baden, auch wenn sie den malerischen Fischerbooten ausweichen müssen. An die Promenade und die Hafenstraße schließt sich Richtung Playa de las Americas ein ruhigerer Strand an: 500 m lang mit dunklem Sand.

Los Cristianos und der Nachbarort Playa de las Americas sind die Touristenzentren auf Teneriffa. Von dem ehemaligen, gewachsenen Ortskern von Los Cristianos sind in den engen Gassen in der Nähe der Post noch Spuren zu erkennen. Hotels, Lokale, Diskotheken und Geschäfte prägen das Bild.

Weitere sehenswerte Ziele im Süden & Südwesten Teneriffas sind:

  • „Jardines des Atlantico”, die Atlantischen Gärten bei Chayofa, bereichern seit wenigen Jahren den Südwesten Teneriffas zwischen falle de San Lorenzo und Playa de las Arnericas. Die Gärten sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Man darf von den Früchten der Obstbäume essen, in Bananenpflanzungen lustwandeln oder kann sich erläutern lassen, wie das karge Wasser aus den Böden und Bergen gewonnen wird.
  • Der „Octopus-Aguapark” ist der größte Freizeitpark auf den Kanarischen Inseln in San Eugenio, nur fünf Minuten vom Zentrum von Playa de las Americas entfernt. Hier werden unter anderem Wasserrutschen unterschiedlicher Länge geboten sowie ein Kinderparadies mit Minibahnen, Wasserschluchten, Tunnels und Schaukeln.

Die Nordküste

Mit das Schönste an Teneriffa ist der enorme Abwechslungsreichtum hinsichtlich Flora, Fauna, Architektur usw. Am deutlichsten wird dies bei einem Besuch der Nordküste, nachdem man zuvor auch den Süden der Insel gesehen hat.

Grundsätzlich gilt: Die Nordküste Teneriffas ist wesentlich dünner besiedelt als der Süden, die Landschaft rauer, das Klima ebenso. Sie wird auch als „die grüne Küste“ bezeichnet, da die Vegetation hier besonders üppig ausfällt. Charakteristisch für die Nordküste sind steile Stein- und Felsenküsten, das fruchtbare grüne Hinterland und wie zufällig verstreute, malerische kleine Ortschaften.

Die enorme Fruchtbarkeit des Inselnordens kommt nicht von ungefähr: Immer wieder verfangen sich die Passatwolken in den hohen Bergwänden, so dass die Niederschlagswahrscheinlichkeit hier viel höher ist als an allen anderen Orten der Insel.

Wer stille Orte voller Kraft und Ursprünglichkeit sucht, ist im Norden Teneriffas genau richtig. Hier treffen sich die Wander- und Naturfreunde und alle anderen Menschen, die Abstand zum üblichen Massentourismus suchen. Insbesondere die vielen kleinen Dörfer laden zu Erkundungstouren und Besuchen ein, und fast überall finden sich lohenswerte Aussichtspunkte, von denen aus der Blick teilweise bis zur Nachbarinsel La Palma reicht.

Und wem das auf Dauer doch zu einsam und langweilig ist, der sollte einen Abstecher in die sechstgrößte Stadt Teneriffas, Puerto de la Cruz, machen. Auch sie befindet sich an der Nordküste und lockt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Hafen. Auch ein vielbesuchter Tierpark findet sich in der Nähe – für Familien mit Kindern ist ein dortiger Besuch fast schon ein Muss.

 

Teneriffas Städte

Viele Pauschalurlauber bekommen von der Schönheit der Insel Teneriffa nur wenig mit, da sie fast ihren gesamten Urlaub im gebuchten Ressort verbringen. Dass ihnen damit sehr viel entgeht, zeigen nicht nur die beeindruckende Flora und Fauna der Insel, sondern auch die Dörfer und Städte. Mit Letztgenannten wollen wir uns hier etwas näher beschäftigen und Ihnen die wichtigsten Städte der Insel vorstellen:

Santa Cruz

Die Hauptstadt der Insel Teneriffa ist mit rund 230.000 Einwohnern Santa Cruz. Die Stadt hat zahlreiche kulturell interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, z. B. der Turm der 1653 wiedererrichteten Kirche „Iglesia de Nuestra“. Seine Besichtigung lässt sich sehr gut mit der Erkundung der „Castillo de Paso“ Burg kombinieren, die heute ein Militärmuseum beherbergt. Für alle Sammler antiker Schätze ist ein Besuch des Hafens unumgänglich, da hier an jedem Sonntag einer der schönsten Flohmärkte der Insel veranstaltet wird, wo sich der ein- oder andere Schatz sicherlich entdecken lässt. Zudem ist die malerische Kulisse des weitläufigen Hafens bestens geeignet, einen Blick über die unendlichen Weiten des Atlantiks zu genießen.

Puerto de la Cruz

Eine der größten Städte der Insel Teneriffas ist die Stadt Puerto de la Cruz, die sich an der nördlichen Küste befindet. Sie gilt als touristisches Herzstück der Insel. Puerto de la Cruz bietet eine wundervolle Altstadt, die mit ihren jahrhundertealten Bäumen ein sehr beliebter Treffpunkt für Besucher und Einheimische ist. Hier lassen sich die ältesten Bauwerke der Insel bewundern. Liebhaber der sakralen Kunst sollten die „Nuestra Senora de la Pena“ Kirche am Plazza de la Iglesia besuchen. In der Umgebung um Puerto de la Cruz lockt der Loro Park – eine wunderschön gestaltete Parkanlage mit diversen Tiergehegen.

Garachico

Ganz im Nordwesten Teneriffa befindet sich die Hafenstadt Garachico. Sie ist quasi komplett eine eigene Sehenswürdigkeit, mit ihren vielen im 18. Jahrhundert erbauten prächtigen Bauwerken. Auch diverse Museen befinden sich hier, zum Beispiel das Museum für Geschichte und Brauchtum sowie das Museum für zeitgenössische Kunst. Unbedingt sehenswert sind die Wallfahrtskirche Ermita de San Roque und der Plaza Juan González de la Torre mit einer Büste des Stadtgründers Cristobál de Ponte.

Buenavista del Norte

Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Name der Stadt Buenavista del Norte „schön anzusehen“. Und genau das ist sie auch, insbesondere deshalb, da der Tourismus hier noch wenig verbreitet ist. Im  Stadtzentrum befindet sich ein großer Platz mit wunderschönem Bestand an alten Lorbeerbäumen. Und da das Gemeindegebiet von Buenavista del Norte von einem ausgedehnten Naturpark umgeben ist, eignet sich die Stadt sehr gut als Ausgangspunkt für Wanderungen in die schönsten Gebiete der Insel.

La Laguna

Etwas westlich der Stadt Santa Cruz befindet sich die ehemalige Hauptstadt der Insel Teneriffa, die den Namen La Laguna trägt. Die Stadt ist bekannt für ihre vielen sehenswerten Kirchen, darunter z. B. die zur Kathedrale ausgebaute Pfarrkirche Los Remedios, das Kloster Convento de Santa Catalina, die Wallfahrtskapelle San Miguel und die Kirche Christo de La Laguna. Auch die diversen Paläste und Herrenhäuser sollten Sie unbedingt in Augenschein nehmen, sie verraten viel über die glanzvolle Vergangenheit der gesamten Insel.

La Orotava

Ein weiteres kulturelles Zentrum Teneriffas ist die Stadt La Orotava südwestlich von Santa Cruz. Sie bietet zahlreiche sakrale Sehenswürdigkeiten, z. B. die Hauptkirche „Nuestra Señora de la Concepción“, die im 17. Jahrhundert erbaute Klosterkirche Santo Domingo und das gleichnamige Kloster. Pflanzenliebhaber kommen in den Parkanlagen von La Orotava und im Jardines del Marquesado de la Quinta Roja voll auf ihre Kosten – hier blühen über das gesamte Jahr hinweg die verschiedenartigsten Gewächse.

Wanderurlaub auf Teneriffa

Der Teide – Die Krone der Insel

Leckeres Essen und Vino Tinto

Kanarisches Essen: Vielfalt und Genuss

Die Küche der Insel Teneriffa ist als eine der besten und abwechslungsreichsten Küchen Europas bekannt und lehnt sich natürlich stark an die Spezialitäten Spaniens an. Trotzdem gibt es einige kulinarische Leckerbissen, die für diese Insel besonders prägend sind.

So kommt man gerade auf Teneriffa in den Genuss der vielfältigsten Zubereitungen von Kaninchen und Cabrito, ein besonders zartes Ziegenfleisch mit intensivem Eigengeschmack. Die beiden sehr bekömmlichen Fleischgerichte erhält man zumeist gegrillt oder gebraten, wobei sie in manchen Restaurants auch in einer delikaten geschmorten Variante angeboten werden, die besonders aromatisch mit frischem Koriander den Gaumen verzaubert.

Als sättigende Beilage erhalt man auf der Sonneninsel zumeist Papas arrugadas, welche man als Reisender mit den heimischen Pellkartoffeln vergleichen kann. Allerdings werden diese in Teneriffa zumeist samt ihrer zarten Schale verzehrt und nur mit etwas Salz sowie Salbei oder Rosmarin gewürzt. Diese kleinen Köstlichkeiten sind allerdings auch ohne Fleisch eine hervorragende Delikatesse und munden jedem Vegetarier. Als Beilage eignen sich die zahlreichen, typische spanischen Saucenkompositionen, wobei man hier die Wahl hat zwischen den etwas milderen sowie den pikanten Dips, die zumeist sehr viel “Feuer” enthalten und für die meisten nordeuropäischen Besucher eine kleine Herausforderung darstellen.

Teneriffa ist zudem weit über die Grenzen hinweg bekannt für die wunderbare Auswahl an fangfrischen Fischköstlichkeiten. Daher sollte man als Reisender unbedingt die mehr als überdurchschnittliche Auswahl an Meerestieren ausgiebig kosten. Hierbei hat man die Qual der Wahl, denn es ist nicht nur die enorme Artenvielfalt, aus der der Gast wählen muss und die so manch unbekannten Fisch enthält, auch die Zubereitungsart variiert auf dieser Insel in einer unglaublichen Vielfalt. So werden die Meeresköstlichkeiten entweder gebraten, gegrillt, geräuchert oder auch nur getrocknet. Wer möchte, kann die fangfrischen Spezialitäten auch sehr pikant in einem deftigen Sancho genießen – der typisch spanische Fischeintopf.

Besonders Langusten, Tintenfische, Barsche und Muränen in jeglicher Zubereitungsform stellen aufgrund ihrer Leichtigkeit eine sehr gute Wahl in dem sehr warmen Klima Teneriffas dar. Um alles zu kosten, kann man die obligatorische Fischplatte in nahezu jedem der zahlreichen Fischlokale der Insel bestellen. Oft sind hier auch die delikaten Muscheln mit einer Knoblauchpaste vertreten, die man unbedingt verköstigen sollte. Als Beilage gibt es typischerweise hausgebackenes Brot, einen kleinen Salat oder auch die bereits angesprochenen Pellkartoffelchen.

Als Nachspeise für alle “süßen” Reisenden empfiehlt sich auf Teneriffa ein Baiser-ähnliches Dessert, welches gerne mit Mandeln verziert wird. Die Name dafür variiert, teilweise wird es auch in einer herzhaften Version serviert, üblicherweise mit mildem Ziegenkäse als Geschmacksträger.

Kommen wir zu den Getränken: Neben dem in fast allen südlichen Ländern obligatorischen Wasser ist es vor allem der Vino Tinto, welcher auf Teneriffa buchstäblich „in aller Munde“ ist. So bezeichnet man den kanarischen Rotwein, der vor allem auf der Sonneninsel angebaut wird. Dabei hat die Listán Negro Traube ihren Ursprung eigentlich auf dem spanischen Festland, wird aber heute ausschließlich auf den kanarischen Inseln kultiviert. Aus dieser Traube werden besonders fruchtige, gehaltvolle Weine hergestellt, die bereits in sehr jungem Alter getrunken werden können und hervorragend zum Urlaubsfeeling vor Ort passen.

Ganz gleich für welche kulinarische Köstlichkeit man sich entscheidet – die Spezialitäten der Insel Teneriffa sind so vielfältig, dass ein normaler Urlaub von 10 oder 14 Tagen kaum ausreichen wird, um alles zu kosten. Ein Grund mehr, immer wieder Urlaub auf der kanarischen Sommerinsel zu machen!

Die kleine Tierwelt Teneriffas

Spanisch für Teneriffa-Touristen

Videos über die Perle der Kanaren

Vom Reiseführer bis zum Krimi – Teneriffa-Literatur