Riskanter Geld-Transfer:Überweisungen bergen Gefahren | | © tfpelmarw |  | | 13.05.2006 - Teneriffa - Ob sportliche Autos oder wertvolle Uhren: Es gibt viele Dinge die das Herz begehrt. Sie werden in Anzeigen, aber auch bei Internet-Börsen angeboten. Damit man sich diese schönen Dinge leisten kann, braucht er nicht nur genügend Geld, es muss den Anbieter häufig auch möglichst schnell erreichen.
Beispielsweise, um das Interesse durch eine Anzahlung zu bekräftigen oder die Kosten für den Transport zu sichern.
Eine sehr schnelle Möglichkeit dafür ist der Bargeldtransfer über Western Union oder MoneyGram. Der Käufer zahlt das Geld bei einem Kreditinstitut ein, der Verkäufer holt sich den Betrag gegen Nennung des Namens und eine Code-Nummer ab, die ihm zuvor mitgeteilt wurde. Diese Möglichkeit wird auch genutzt, wenn Personen im Ausland das gesamte Vermögen und die Papiere entwendet wurden.
Allerdings ist der Bargeldtransfer mit Risiken behaftet: Der Käufer kennt seinen Geschäftspartner nicht. Im Internet-Zeitalter liegen oftmals sogar mehrere tausend Kilometer zwischen ihnen. Es besteht die Gefahr, dass er sein Geld verliert, wenn es sich beim Verkäufer um einen Hochstapler handelt.
Selbst bei einer Überweisung an Freunde und Bekannte kann ein Betrüger mit einigen wenigen Angaben die notwendigen Papiere fälschen und sich so in den Besitz des avisierten Geldes bringen, da die auszahlende Bank die Dokumente nicht genau prüft und den Betrag nach Nennung des Codes auszahlt.
Sicherer ist da die IBAN-Überweisung, auch wenn sie etwas länger dauert. Bei dieser überweissung sind nicht nur der Name, die IBAN- und die BIC-Nummer des Empfängers sondern auch das auszahlende Kreditinstitut vermerkt. Außerdem sollte man sich vom Verkäufer eine Auskunftsbefreiumg einholen, um sich von den Mitarbeitern seines Kreditinstitutes eine Bestätigung der Kontodeckung einholen zu können.
Bei leichtfertig herausgegebenen Informationen bezüglich der Bankverbindung drohen noch weitere Gefahren. So können Betrüger ihren Opfern mit einer gefälschten Emailadresse unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vertrauliche Daten entlocken. Sie geben sich in so einem Fall zum Teil als Kreditinstutut aus und fragen mit getürkten Fragebögen Kreditkartennummern, Passwörter und Geheimzahlen ab, etwa, weil sie angeblich den Service verbessern wollen.
Ein Vorgehen das für Banken höchst unüblich ist. Sind diese vertraulichen Daten erst einmal in falsche Hände geraten, erlebt das Opfer sein blaues Wunder, wenn es einige Wochen später feststellen muss, dass seine Konten leergeräumt und in seinem Namen hohe Kredite erschlichen wurden. Weitere Informationen über Verwaltungsangelegenheiten erhalten Sie bei: AC Gestiones Bajamar S.L. Avenida Gran Poder 33 E-38250 Bajamar
Tel.: (0034) 922 542 321
a.c.gestiones@teleline.es www.ac-gestiones.es
Dieser Text ist eine kurze Einführung in das Thema. Er ersetzt keine rechtliche und/oder fachliche Beratung. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, fragen Sie bitte die entsprechenden Rechtsanwälten und/oder fachlichen Experten.
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