Teneriffas Inselpräsident in New YorkJahrestreffen der Bill Clinton-Stiftung | | © tfpelmarw |  | | Teneriffas Inselpräsident Ricardo Melchior mit Senegals Präsident Adoulaye Wade | 27.09.2006 - Teneriffa - Auch Teneriffa war auf dem Jahestreffen der "Clinton Global Initiave", der Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten, vertreten. Neben dem ehemaligen Regierungschef Felipe Gonzaléz nahm Inselpräsident Ricardo Melchior als zweiter spanischer Gast an der exlusiven Veranstaltung im New Yorker Sheraton Hotel teil, die paralell zur Versammlung der Vereinten Nationen stattfand. Ziel der Clinton Stiftung ist es, Lösungen für die großen Probleme vor allem in den Entwicklungsländern zu finden.
 | | | © tfpelmarw |  | | Ricardo Melchior und der irische "Sinn Fein"- Chef Gerry Adams | Das Motto der Veranstaltung in New York, an der neben im Amt befindlichen und ehemaligen Staats- und Regierungschefs auch die Vertreter von Nichtregierungsorgansationen und Wirtschaftsbosse wie Microsoft´s Bill Gates und der Chef der britischen Virgin Gruppe, Richard Branson, teilnahmen lautete folglich "Dringende Angelegenheiten und innovative Lösungen." Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Einrichtung einer besseren Trinkwasserversorgung in Gebieten der Sahara und und die globale Erwärmung. Teneriffas Regierungschef nutzte das Treffen, um die "Logistik-Plattform im Atlantik" voran zutreiben. Dazu zählt unter anderem das Projekt NAPWAC, das "Network Access Point West Afrika Canary Islands". Dabei handelt es sich um den Bau eines hochmodernen Rechenzentrum im Gewerbegebiet der Universitätsstadt, über das der Datentransfer von und nach Westafrika abgewickelt werden soll. Ein zweires Vorhaben ist die Einrichtung der Schifffahrtslinie "Sur-Sur", die Afrika mit Südamerika verbindeen soll. Auch hier ist Teneriffa Dreh- und Angelpunkt.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Senegal zu. Daher konferierte Teneriffas Inselpräsident auch mit dem Präsidenten des westafrikanischen Landes, Abdoilaye Wade. Neben den bereits erwähnten Projekten war dabei auch die von Afrika auf die Kanarischen Inseln strömende Welle illegaler Einwanderer ein Thema. Außerdem wurde der Grundstein für den im kommenden Jahr in der senegaleischen Hauptstadt Dakar stattfindenden Kongress "Salón de Cooperación" gelegt.
Darüberhinaus zählten der südafrikanische Bischof Desmond Tutu, der irische Sinn Fein-Chef Gerry Adams und Richard Branson zu den Gesprächspartner von Ricardo Melchior. Nach Ansicht von Melchior ging es bei dem Treffen auf Einladung der Clinton-Stifung vor allem darum, " eine Formel im Kampf gegen die extreme Armut zu suchen" , aber auch "durch die Förderung Regenerativer Energien die CO 2-Emmisionen" zurückzudrängen und Krankheiten ausrotten, unter der große Teile der Menschheit zu leiden haben.
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