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Festival Internacional de Clownbaret. (FIC)

Faxenmacher und Artisten

Los Estramboticos
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Los Estramboticos
02.05.2007 - Teneriffa - Clowns sind nicht nur Spaßmacher, auch Artisten, die ihre Darbiertungen humorvoll präsentieren, fielen für die Macher des Festival Internacional Clownbaret 2007 (FIC)unter diesen Begriff. In diesem Jahr erlebte das FIC in La Laguna bei den Straßenvorstellungen einen immensen Niveauanstieg. Doch auch Theatersäle und Kneipen zählten zu den Spielstätten. Ein Kurs in der Schauspielschule unter Anleitung von Clown-Legende Jango Edwards fand ebenso statt.

Caroline Dream
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Caroline Dream
Los ging es mit der Präsentation des Fellini-Films "Die Clowns", der vom italienischen Faxen-Veteran Carlo Colombaioni vorgestellt wurde.
 
Der Clown mit dem von jahrzehntelangem Grimassenschneiden geformten Gesicht, hatte einst in dem Streifen mitgespielt und Fellini bei verschiedenen Filmen beraten. Er konnte daher einige Anekdoten aus der Arbeit mit der cholerischen Regie-Legende beisteuern. 

Circo Dedos
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Circo Dedos "Traka-ta"
Im Abendprogramm in der I.E.S. La Laboral lief wie erwartet das Duo Jango Edwards und Peter Echo mit seinen streckenweise "unter der Gürtlellinie" stattfindenden Sketchen, so Signore Colombaioni, zur Höchstform auf. 
 
Den Abschluß bildete wie gewohnt das Stück "Smile" und die Aufforderung, jeden Tag sechzig Sekunden vor dem Spiegel zu lächeln, "um zu spüren, dass es weh tut".
 
Los Estramboticos hingegen setzten auf Jongiereinlagen mit "Feuerfackeln, Einradnimmern und einem charmanten Figuren-Sketch. Dabei war ihnen neben perfekten Handwerk vor allem der Kontakt mit dem Publikum wichtig.

Circo Dedos
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Circo Dedos "Traka-ta"
Johnny Melville hingegen erwies sich als Großmeister der Parodie und Pantomine. Der britische Schauspieler, der rund 30 Jahre Bühnenerfahrung hat, wechselte bei seinen Darbietungen blitzschnell zwischen verschiedenen Rollen hin und her. 
 
Er war im Wechsel eine "Nuklear"-Ente und Frankensteins Faktotum Igor, führte einen Parodie-Mix aus den Ritter der Tafelrunde und den Froschkönig, bei dem der Prinz sich in einen Frosch verwandelte, um anschließend von der Prinzessin verspeist zu werden. 
 
Auch bei der Rock-Parodie "Johnny And The Vaginas" persiflierte Melville gestenreich die Auftritte der einzelnen Musiker der fiktiven Band bis zum furios-turbulenten Finale. 

Caroline Dream
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Caroline Dream
Bei den  Mexikanern Nariz Roja & Compania drehte sich alles um Hypnose, Telekinese und paranormale Erscheinungen, wobei Medium Norvak sich mit öligem Maharadscha-Flair in Trance versetzte und per Autosuggestion Hypnotiseure und Artverwandtes gekonnt durch den Kakao zog.
 
Caroline Dream machte in ihrem Stück "Dime que si" ihrem Namen alle Ehre und begab sich auf die Suche nach dem Mann fürs Leben. 

Carlo Colombaioni
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Carlo Colombaioni
Sie begann ihren Sketch als Mauerblümchen, stand plötzlich im Brautkleid da und suchte per Passprobe mit einem Schuh den Traumprinzen. 
 
In der Folge  wurden zur Musikeinlage munter sämtliche Klischees der Partnersuche abgespult und potentielle Kandidaten zu Testzwecken auf die Bühne geordert. 
 
Die Artisten "Circo Dedos Trak-ta" entführten das Publikum zu Swingklängen in eine Bahnhofskulisse der dreißiger Jahre.
 
Nach einem Warm-Up mit artistischen Einlagen auf einer Parkbank, boten die beiden Artisten die Zuschauer auf der Plaza del Adelado hochklassige Kletter-Artistik an herabhängenden Stoffen. 
 
Den Abschlußabend bestritt dann Carlo Colombaioni, der gekonnt zeigte, dass es bei einem Clown nicht nur auf den Sketch, sondern vor allem auf Präsenz, Timing und geschickte Wiederholungen von bereits vorgeführter Mimik und Gesten ankommt.