Traumhafte SträndeTeneriffas Badeparadiese | | © tfpelmarw |  | | 13.05.2006 - Teneriffa - Ob weißer Sandstrand, urwüchsige Felsenküste oder versteckt liegende Bucht: Teneriffa hat für jeden Geschmack den passenden Strand zu bieten. Im Norden gibt es zumeist kleine Buchten, in den Touristenzentren des Südens überwiegend weiße Sandstrände.
 | | | © tfpelmarw |  | | Auch wenn der ländliche Fremdenverkehr und der Golf-Tourismus in den Katalogen der kanarischen Fremdenverkehrswerber ganz weit vorne stehen, kommt der überwiegende Teil der Feriengäste immer noch wegen Sonne, Sand und Meer nach Teneriffa. Hier gibt es viele unterschiedliche Badeplätze, die alle ein unterschiedliches Flair versprühen.
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Natürlich, der Teneriffa-Neuling staunt, wenn er feststellen muss, dass der Sand der meisten Strände schwarz ist, doch auch weisse Sandstrände gibt es hier. Dafür musste der Sand extra aus der Sahara herangeschafft werden. Dazu gehört die Playa de Teresitas in San Andrés mit dem kleinen vorgelagerten Sporthafen. Dorthin zieht es die Einwohner der nahegelegenen Hauptstadt. Da der Wind den Sand verweht, gab es in den letzten Jahren tatsächlich die Überlegung, ihn durch Vulkansand von der Insel zu ersetzen, um das Geld für teure Sandlieferungen aus Nordafrika einzusparen. Bisher haben sich die Befürworter dieses Vorhaben allerdings noch nicht durchsetzen können. Wind und Wellen in El Médano
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Windsurfer hingegen zieht es nach El Médano, wo meist eine frische Brise weht. Hier gibt es auch zahlreiche Fachgeschäfte, die benötigtes Gerät und Zubehör für die Fans von Board und Segel führen. Auch die Kite-Surfer haben hier ihr Revier. Auf der anderen Seite des roten Berges befindet sich die hellgraue Playa Tejita, einer der wenigen Strände, wo textilfreies Sonnen und Baden gestattet ist. Wer Trubel sucht, ist zwischen Arona und Adeje bestens aufgehoben. Hier tummelt sich der Massentourismus. Diskotheken und Bars findet man zwischen Los Cristianos und Fañabe en masse. Es gibt sogar Zeitungskioske, die nur britische, norwegische oder finnische Presseerzeugnisse führen.
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Die meisten Pauschalurlauber, die eine Woche Teneriffa buchen, bekommen vermutlich auch nicht viel mehr als die neue Boomzone der Insel zu sehen. Hier sind in den letzten Jahren mehrere Fünf-Sterne Hotels hochgezogenen worden. In den beiden Gemeinden werden derzeit mehr als 70.000 Wohnungen gebaut. Das meiste davon sind Ferien- und Zweitwohnungen für Briten, Skandinavier und Festlandsspanier. In der Region Adeje/Arona sind die Badeplätze mit den braunen Palmenblatt-Sonnenschirmen am charmantesten. An den Stränden der beiden Gemeinden, deren Verwaltungszentren kleine, in den Bergen gelegene Dörfer sind, ist man mit Sicherheit nie allein, muss aber auch oft länger suchen, bis man ein freies Fleckchen gefunden hat. Das Wasser ist an vielen Stellen sehr flach, eine Brandung gibt es nicht. Hohe Klippen im Südwesten Im Gegensatz zu Los Gigantes, dem romantischen Ort unterhalb der hohen Klippen, den Acantillados, wo in höheren Lagen die letzten Exemplare der tinerfeñischen Rieseneidechse leben. In Los Gigantes gibt es einen Sporthafen. Außerdem starten von hier, wie von Los Cristianos aus Walbeobachtungstouren. Zwischen Adeje und Los Gigantes befinden sich auch Playa San Juan und Playa Santiago. Während der Strand im appartmentgeprägten Playa Santiago stets gut gefüllt ist, geht es auf dem langgezogenen schwarzen Kies- und Sand-Areal vor dem kleinen Hafen in Playa San Juan erheblich ruhiger zu. Dort ist es verhältnismäßig menschenleer. Auch ein Parkplatzproblem stellt sich hier nicht.
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Das ist bei einigen Badeorten im Norden anders, etwa in der romantischen Playa Bollullo in einer Bucht unterhalb von La Orotava. Dort führt eine lange Holztreppe zum schwarzen Sandstrand hinunter. Allerdings stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung, was an Feiertagen und in den Ferien einen längeren Fussmarsch mit sich bringt. Ein ahnlich romantisches Flair versprüht die Playa Socorro in Los Realejos. Die lange schwarze Bucht mit den auslaufenden Brandungswellen lockt die örtlichen Surfer an. Der Strand ist von Puerto de la Cruz gut mit dem Bus in Richtung Icod de los Vinos zu erreichen, da er nicht weit von der Hauptverkehrstrasse entfernt liegt. Ein weiterer sehr ruhiger Strand befindet sich auch unterhalb eines Wanderweges in der Nähe des Maritim-Hotels in Puerto de la Cruz. Ruhe im Nordwesten
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Traditionsbewußte Touristen zieht es hingegen an die Playa Járdin in Puerto de la Cruz, dem einstigen Zentrum des Teneriffa-Tourismus, bevor der Süden der Insel erschlossen wurde. Westlich von Los Realejos gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten. Am bekanntesten ist die Bucht San Marcos mit ihrem kleinen Fischerhafen unterhalb von Icod de los Vinos. Doch auch in den Gemeinden Los Silos und Buenavista gibt es mehrere nicht stark frequentierte Strände, etwa in der Nähe der Ferienhaussiedlung La Caleta. Natürlich kann auch an der Punta de Teno an Teneriffas Westspitze ein erfrischendes Bad genommen werden.
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Geheimtipp-Status hingegen haben die Strände im Anaga-Gebirge. So gelangt man zur Playa de Antequera oder Roque Bermejo nur nach einer Wanderung oder mit einem eigenen Schiff. Etwas abgelegen, aber gut besucht sind auch Mesa del Mar und El Pris unterhalb von Tacoronte, während die Naturschwimmbecken Bajamar und die vulkanische Rifflandschaft in Punta del Hidalgo auch gut mit der Buslinie 105 zu erreichen sind. Nach Punta del Hidalgo zieht es auch Naturliebhaber. Hier beginnen einige Wanderrouten.
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